Ein Tag in Beelitz

Am 25. Juli besuchte die Direktkandidatin für den Wahlkreis 18 Claudia Sprengel (DIE LINKE) die Stadt Beelitz. Dort besichtigte sie mit den zuständigen Förstern die Schadflächen im Wald, sprach mit Ehrenamtlichen der Tafel Beelitz und stellte sich am Abend in der Sternwarte den Fragen der Bürgerinnen und Bürger.

Claudia Sprengel tritt am 1. September bei den Landtagswahlen im Wahlkreis 18 an, zu dem auch Beelitz gehört. Um die Stadt besser kennenzulernen, wollte sie sich vor Ort mit Themen auseinandersetzen, die die Beelitzer*innen in den letzten Wochen und Monaten bewegt haben.

Einiges davon betraf den Wald, und so traf sich die junge Frau mit den Förstern Martin Schmitt und Thomas Meyer, um die Schadflächen im Wald bei Beelitz zu besichtigen. Sie sprachen über Schädlinge, Trockenheit und Waldbrände, thematisierten aber auch strukturelle Probleme wie lange Antragsverfahren für Waldbesitzer. Alle waren sich einig, dass der Schutz des Waldes oberste Priorität hat. So fordern die Förster auch eine gesetzliche Festlegung der Umgestaltung in einen Mischwald. Der Waldumbau ist eine Aufgabe für Generationen, trotzdem muss nach wie vor mit den Konsequenzen aus den jahrzehntealten Fehlern umgegangen werden. Dass hier, wie auch in Schutzmaßnahmen gegen Waldbrände, investiert werden muss, steht außer Frage.

Nachmittags besuchte Claudia Sprengel die Beelitzer Tafel. Die Vorsitzende des Vereins, Gabriela Schrader, und weitere ehrenamtliche Helferinnen berichteten von der 20-jährigen Geschichte des Vereins „Sorgenkinder – Kindersorgen e.V.“. Zuverlässige Mithelfer*innen werden bei der Tafel immer gesucht. Alle Beteiligten stecken viel Kraft und Zeit in die Arbeit. So gibt es mittlerweile auch eine gut sortierte Kleiderkammer und eine Bücherecke. „Diese Arbeit ist so wichtig, auch wenn es natürlich am schönsten wäre, wenn wir Institutionen wie die Tafel nicht mehr benötigen würden“, so Sprengel. Zuletzt ging es hoch zu den Sternen, die vom alten Wasserturm der Stadt Beelitz aus beobachtet werden können. Der Turm wurde auf Betreiben der „Sternfreunde Beelitz e.V.“ zur Sternwarte umfunktioniert. Hier wollte Claudia Sprengel eigentlich mit der Bundestagsabgeordneten Anke Domscheit-Berg über die Zukunft in einer digitalen Gesellschaft sprechen. Diese war aber kurzfristig erkrankt, so dass die Direktkandidatin alleine durch den Abend führte. Sie erläuterte, warum das Thema Digitalisierung besonders im ländlichen Raum eine große Rolle spielt. „Zu oft denkt man bei politischen Entscheidungen viel zu kurzfristig“, so Sprengel. „Es bedarf aber einer Zukunftsstrategie, die sich tatsächlich auch langfristiger struktureller Veränderungen annimmt. Dazu braucht es jedoch auch eine geringere Furcht vor Fehlern.“

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